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4 Möglichkeiten um Ihr altes Auto am besten zu Geld zu machen

Sie sind gerade auf der Suche nach Ihrem neuen Wunschauto und viel­leicht dabei auch schon fündig gewor­den? Herzlichen Glückwunsch! Einziges Problem das Sie noch vom sofor­ti­gen unter­schrei­ben des Kaufvertrages abhält: Was tun mit dem alten Gebrauchten in der Garage? Einerseits wollen Sie ihn selbst­ver­ständ­lich nicht ver­schen­ken. Andererseits ist der Markt für Gebrauchtwagen in Teilen stark über­sät­tigt, was die Preise spürbar in den Keller rutschen lässt. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten sich Ihnen zum Autoverkauf bieten und wie diese lukra­tiv genutzt werden können.

1. Den Gebrauchtwagen ins Ausland exportieren

Klar! Natürlich kann man versuchen seinen Gebrauchtwagen auch außer­halb der öster­rei­chi­schen Grenzen zu ver­kau­fen. Da die Fahrzeuge hier­zu­lan­de durch die Nova jedoch recht teuer in der Anschaffung sind, lohnt sich der Kauf eines österreichischen Gebrauchten für unsere Nachbarn aber kaum. Dort Käufer zu finden wird sich also als äußerst schwie­rig dar­stel­len. Zu über­le­gen wäre jedoch der Export ins weiter ent­fern­te Ausland. Vor allem Afrika ist ein gutes Exportland für Gebrauchtwagen. Der Haken dabei: Insofern Sie die Überstellung in Richtung Süden nicht selbst orga­ni­sie­ren wollen, werden solche Übersee-Exporte aus­schließ­lich von großen Unternehmen durch­ge­führt. Diese werden aber in erster Linie auf den eige­nen Profit schau­en. Für Ihren Gebrauchtwagen wird man Ihnen daher nur in den sel­tens­ten Fällen die besten Konditionen anbie­ten. Wenn der Restwert Ihres Gebrauchtwagens aller­dings sehr nied­rig ist, kann der Export aber eine zusätz­li­che Option sein.

Unser Fazit: Der Export Ihres Gebrauchtwagens ins Ausland ist eher unüb­lich und wird unse­res Erachtens nur in den sel­tens­ten Fällen zum Erfolg führen.

2. Autoverkauf beim Händler — die kom­for­ta­ble Option

Bei einer PKW-Dichte von ca. 550 Fahrzeugen auf 1.000 Einwohner in Österreich, müssen all diese PKWs auch irgend­wo her­kom­men. Sehr wahr­schein­lich also, dass es auch in Ihrer Nachbarschaft, direkt um die Ecke, einen oder gar meh­re­re Autohändler gibt. Den Gebrauchten dort auf den Hof zu stel­len und mit dem Verkäufer Bares direkt gegen Schlüssel zu tau­schen wäre also die wahr­schein­lich ein­fachs­te und kom­for­ta­bels­te Option. Allerdings lässt die Zahl der Händler, welche sich bereit erklä­ren auch gebrauch­te Fahrzeuge anzu­kau­fen, spür­bar nach. Meist wird Ihnen der Händler ums Eck Ihren Gebrauchtwagen also nur in Zahlung nehmen wollen. Im Gegenzug sind Sie aber dann auch schon an dessen Angebot gebun­den. Auch wenn Ihr Wunschauto eigent­lich ganz wo anders steht. Darüber hinaus, soll­ten Sie einen Händler finden der Ihnen Ihren Wagen auch ohne Gegengeschäft abnimmt, muss dieser das Fahrzeug auch wieder weiter ver­kau­fen und dabei natür­lich Gewinn machen. Wie bei den Export-Unternehmen erhal­ten Sie also wahr­schein­lich weni­ger als den gewünsch­ten Preis.

Unser Fazit: Bieten Sie Ihr altes Fahrzeug ruhig einem oder am besten gleich meh­re­ren Händlern in Ihrer Umgebung an. Machen Sie sich ein erstes Bild über die gän­gi­gen Händler-Preise. Ohne einem Preisvergleich mit Angeboten der unten fol­gen­den Möglichkeiten, raten wir von einem direk­ten Autoverkauf an den Händler in der Nachbarschaft aber eher ab. In der Regel lassen sich beim Inserats- oder Onlineverkauf wahr­schein­lich besser Preise erzie­len.

3. Private Inserate: Erfolg über den direk­ten Kontakt

Die wahr­schein­lich gän­gigs­te Methode als Privatperson den Gebrauchtwagen los­zu­wer­den ist das pri­va­te Inserat im Internet oder in Zeitschriften. Hier errei­chen Sie nicht nur ein sehr großes Publikum, son­dern ver­kau­fen Ihr altes Auto, nach Übereinkunft mit einem Käufer, auch gleich direkt vor Ihrer Haustüre. Auch die Preise die Sie auf den gän­gi­gen Autobörsen erzie­len können sind in der Regel besser als jene beim Händler oder beim Fahrzeug Export. Sie müssen aber darauf gefasst sein, dass viele Privatkunden beim Autokauf mit harten Bandagen kämp­fen. Häufig werden Interessenten ver­su­chen zu ver­han­deln um den Preis soweit als mög­lich zu drü­cken. Ihr eigent­lich tadel­lo­ses Fahrzeug wird genau unter die Lupe genom­men und für jedes kleine Kratzerchen wird ein Entgegenkommen im Preis gefor­dert werden. Darüber hinaus müssen Sie in Verkaufsgespräche, Besichtigungen und Probefahrten auch ent­spre­chend viel Zeit inves­tie­ren.

Unser Fazit: Der Autoverkauf über Inserate im Internet oder Zeitschriften kann sich preis­lich defi­ni­tiv lohnen, vor allem, wenn sich das Fahrzeug in einem guten und prä­sen­ta­blen Zustand befin­det. In Verhandlungen zu treten sollte jedoch kein Problem dar­stel­len für jeman­den der sein Auto mit­tels Privatinserat ver­trei­ben will.

4. Autoverkauf online: Der ein­fa­che und schnel­le Weg

Zuletzt möch­ten wir Ihnen noch eine vierte Möglichkeit vor­stel­len, die viel­leicht noch nicht ganz so bekannt ist, aber den­noch sehr viel­ver­spre­chend für pri­va­te Autoverkäufer sein kann. Online Fahrzeug Ankäufer wie zum Beispiel wirkaufendeinauto.at — Partner von Novora – sind gerade am Vormarsch im deutsch­spra­chi­gen Raum. Willige Autoverkäufer können dort online den Fahrzeugwert schät­zen lassen. An einer der zahl­rei­chen Standorte kann dann das Fahrzeug zur Überprüfung abge­stellt und nach Übereinkunft auch gleich direkt ver­kauft werden. Unternehmen wie wirkaufendeinauto.at können, allein schon auf­grund der Größe, ver­hält­nis­mä­ßig gute Konditionen anbie­ten und die gesam­te Abwicklung schnell und sicher durch­füh­ren. Dazu tragen auch zahl­rei­che Standorte hier in Österreich bei. Es sei aber erwähnt, dass der Käufer Ihres Autos natür­lich auch in diesem Fall ein Unternehmen ist und an dem ange­kauf­ten Fahrzeug etwas mit­ver­die­nen muss. Da man bei diesen Firmen aber eher an der Masse der ver­kauf­ten Fahrzeuge ver­die­nen will, sind die ange­bo­te­nen Konditionen durch­aus in Ordnung.

Unser Fazit: Auch wenn der Online Verkauf noch Neuland für viele pri­va­te Autoverkäufer sein mag, sollte diese Option auf jeden Fall in Betracht gezo­gen werden. Die Online-Wertermittlung und die direk­te Verkaufsmöglichkeit sind Services, die andere Verkaufswege nicht bieten können. Außerdem sind die ange­bo­te­nen Preise bei einer derart raschen Verkaufsmöglichkeit durch aus ange­mes­sen.

Am Ende bleibt es aber natür­lich Ihnen über­las­sen, welche der vor­ge­stell­ten Varianten sich für Sie lohnt.

Von Nicolas Jany   |   15.06.2016