
Mit diesen Innovationen denkt Schaeffler die E-Mobilität neu
Die Elektromobilität steht an der Schwelle zu einem bedeutenden Wandel, und Schaeffler ist dabei ein entscheidender Akteur. Auf dem Automotive Symposium 2026 in Bühl stellte der Zulieferer Technologien vor, die das Potenzial haben, die Zukunft der E-Mobilität neu zu gestalten. Die Bandbreite reicht von effizienteren E-Antrieben über fortschrittliche Batterietechnologien bis hin zu innovativen Kühlkonzepten und der Entwicklung von Software-defined Vehicles. Diese Entwicklungen könnten das Potenzial der Elektromobilität auf ein neues Niveau heben[1].
Energiemanagement: Effizienz durch Integration
Ein zentrales Thema der Veranstaltung war das Energiemanagement. Schaeffler betont, dass die großen Effizienzgewinne nicht mehr nur auf der Komponentenebene zu finden sind, sondern in der intelligenten Verknüpfung von Funktionen. Ein Beispiel hierfür ist die HV-Box, die bereits in Serie produziert wird und den Weg für Funktionsintegration und Redundanzkonzepte ebnet. Diese Konzepte sind entscheidend für die Reichweite, Ladeleistung und Vorkonditionierung von Elektrofahrzeugen. Der Begriff „Beyond Driving“ beschreibt, wie Elektroautos als wirtschaftlich nutzbare Energiequellen dienen können, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird[1].
Fortschritt im Batteriemanagement
Im Bereich des Batteriemanagements setzt Schaeffler auf die Electro-Impedance-Spectroscopy, um den Zustand der Batterie präziser zu überwachen. Diese Technologie soll die Schnellladeleistung verbessern und die Lebensdauer der Batterien verlängern. Eine Festkörperbatterie mit mechanischer Vorspannung wird ebenfalls vorgestellt, die auf die spezifischen Herausforderungen dieser Technologie vorbereitet ist[1].
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die direkte Batteriekühlung, die eine höhere Ladeleistung ermöglichen soll. Schaeffler hat das Ziel, die Ladezeit für einen Akku der 85-kWh-Klasse auf lediglich zehn Minuten zu reduzieren. Dies könnte einen bedeutenden Fortschritt in der Ladeinfrastruktur darstellen und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter fördern[1].
Hybride und elektrische Antriebslösungen
Schaeffler präsentierte auch im Bereich der Antriebstechnologien neue Lösungen. Dazu gehören sowohl Hybrid- als auch rein elektrische Antriebskonzepte, darunter ein spezielles Hybridgetriebe und ein Range-Extender-Modul. Diese Technologien zielen darauf ab, die Effizienz und Leistung von Fahrzeugen zu maximieren und gleichzeitig den Übergang zu einer vollständig elektrifizierten Mobilität zu unterstützen[1].
Forschung und Entwicklung im eMOTION Lab
Parallel zu Schaefflers Innovationen hat die TU Wien das eMOTION Lab eröffnet, das die Forschung und Entwicklung elektrischer Antriebssysteme fördern soll. Diese Einrichtung bietet eine Plattform für die Entwicklung und Erprobung von Invertertechnologien und neuen Kühlkonzepten wie der Immersionskühlung. Diese Technologie ermöglicht es, elektronische Bauteile direkt von einer Flüssigkeit umspülen zu lassen, was die thermische Effizienz steigert[2].
Das eMOTION Lab ist darauf ausgelegt, die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft zu fördern und die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Elektromobilität zu unterstützen. Es stehen Prüfstände für Hochvolt-Systeme und E-Achsen zur Verfügung, die für die Entwicklung moderner Elektrofahrzeuge entscheidend sind[2].
Werbung
Relevanz für den österreichischen Markt
Für österreichische Käufer:innen sind diese Entwicklungen von besonderem Interesse, da sie die Verfügbarkeit und Effizienz von Elektrofahrzeugen beeinflussen. Die Einführung solcher Technologien könnte die Importbedingungen und die NoVA (Normverbrauchsabgabe) positiv beeinflussen, indem sie die Betriebskosten und die Umweltbelastung reduzieren. Mit der fortschreitenden Entwicklung und Integration dieser Technologien wird der österreichische Markt von einer breiteren Auswahl an leistungsfähigen und umweltfreundlichen Fahrzeugen profitieren können.
Als Teil der österreichischen Mobilitätslandschaft ist es unser Anliegen, diesen Wandel zu begleiten und zu unterstützen. Bei Novora stehen wir bereit, um mit unserem Know-how im Bereich Auto-Import und der Abwicklung von NoVA-Verfahren die besten Lösungen für unsere Kund:innen zu finden. Unser Ziel ist es, den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität so reibungslos wie möglich zu gestalten und dabei stets den Blick auf die spezifischen Bedürfnisse des österreichischen Marktes zu richten.
